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In dieser Rubrik stellen wir euch ab sofort Monat für Monat einen in dem jeweiligen Monat geborenen Rapid Spieler vor,
der entweder mehr als 100 Pflichtspiele für Rapid bestritten hat, zumindest einmal Meister mit Rapid wurde oder aufgrund
besonderer Leistungen (etwa im Europacup) zu so einer Legende wurde. Neben den Daten zur Person gibt es auch noch
Fotos sowie eine umfangreiche Statistik zu sehen.
Rapid Legende des Monats Juni 2003 war:
HERIBERT WEBER geboren am 28.6.1955 in Pöls (Steiermark)
Heribert Weber begann seine Karriere 1973 bei Sturm Graz, dort konnte er jedoch keine Titel gewinnen, der größte Erfolg war das Cupfinale 1974/75, das gegen Wacker Innsbruck verloren wurde. In der Meisterschaft wurde Weber mit Sturm 1977/78 Vierter.
Bei der WM 1978 in Argentinien spielte Heribert Weber in allen 3 Vorrundenspielen gegen Spanien, Schweden und Brasilien und belegte schließlich mit Österreich den 7. Platz.
Sein erstes Spiel für RAPID bestritt er im Cup gegen Simmering, wo man erst im Elfmeterschiessen gewann, Heribert Weber verwandelte so wie alle anderen Rapidler seinen Elfmeter. Schlussendlich kam RAPID 1978/79 im ÖFB-Cup ins Halbfinale, wo gegen Wacker Innsbruck Endstation war. Im Europacup schied man in der ersten Runde gegen den kroatischen Verein Hajduk Split aus, in der Meisterschaft wurde RAPID Dritter.
1979/80 wurde Weber mit RAPID Fünfter, man schied im Cup gegen VOEST Linz aus, im UEFA-Cup war leider wieder in der ersten Runde Schluss, man verlor gegen den ungarischen Vertreter Diosgyör Miskolc.
1980/81 steigerte sich RAPID auf den 3. Platz und kam im ÖFB-Cup bis ins Viertelfinale, wo gegen den GAK verloren wurde.
1981/82 wurde Heribert Weber mit RAPID zum ersten Mal Meister und schied im UEFA-Cup erst im Viertelfinale gegen Real Madrid aus, nachdem der PSV Eindhoven bezwungen wurde.
Bei der WM 1982 in Spanien wurde Heribert Weber in allen 3 Vorrundenspielen gegen Chile, Algerien und Deutschland eingesetzt und belegte am Ende mit Österreich den 8. Platz.
1982/83 wurde der Meistertitel erfolgreich verteidigt und auch der ÖFB-Cup wurde gegen Wacker Innsbruck gewonnen (5:0 am Tivoli!). Im Europacup der Meister wurde das Achtelfinale erreicht, wo man gegen den polnischen Vertreter Widzew Lodz ausschied.
1983/84 wurde man nur wegen der schlechteren Tordifferenz nicht Meister, verteidigte aber den Titel im ÖFB-Cup mit einem Finalsieg in 2 Spielen gegen Austria Wien. Im Europacup der Meister wurde das Viertelfinale erreicht, nach Siegen gegen FC Nantes und Bohemians Prag scheiterte RAPID erst an Dundee United.
1984/85 stand Heribert Weber zum ersten Mal in einem Europacup-Finale, wo RAPID leider gegen Everton F.C. 1:3 verlor. Auf dem Weg dorthin wurden Besiktas Istanbul, Celtic Glasgow, Dynamo Dresden und Dynamo Moskau geschlagen. In der Meisterschaft wurde Weber mit RAPID Zweiter, im ÖFB-Cup wurde der 3. Titel hintereinander gewonnen, im Finale wurde wieder einmal Austria Wien geschlagen, diesmal im Elfmeterschiessen.
1985/86 wurde RAPID 2. in der Meisterschaft, im Europacup verlor man gegen den späteren Sieger Dynamo Kiew klar und im ÖFB-Cup verlor man das Finale gegen Austria Wien nach Verlängerung.
1986/87 wurde Heribert Weber mit RAPID zum 4. Mal Cupsieger, im Finale wurde der FC Tirol geschlagen. In der Meisterschaft wurde in der letzten Runde die Austria noch überholt und somit der Titel geholt. Im Europacup besiegte RAPID den FC Brügge, scheiterte dann aber im Achtelfinale gegen Lok Leipzig.
1987/88 gewann Weber mit RAPID den 4. Meistertitel mit 8 Punkten Vorsprung auf den 2. Austria Wien. Im Europacup schied man gegen den späteren Sieger PSV Eindhoven im Achtelfinale aus, und auch im ÖFB-Cup war im Achtelfinale Endstation, RAPID verlor gegen die Vienna 1:2 nach Verlängerung.
1988/89 bestritt Heribert Weber seine letzte Saison für RAPID, in der Meisterschaft wurde man Vierter, im Europacup der Meister unterlag man in der ersten Runde Galatasaray Istanbul. Im ÖFB-Cup schied RAPID gegen Admira/Wacker nach Verlängerung im Achtelfinale aus.
Im Sommer 1989 wechselte Heribert Weber von RAPID zum Aufsteiger Austria Salzburg und erreichte dort in seiner ersten Saison 1989/90 den 6. Platz. Im ÖFB-Cup verlor Salzburg im Achtelfinale gegen Sturm Graz auswärts mit 1:3.
1990/91 verbesserte sich Weber mit Austria Salzburg auf den 5. Platz in der Meisterschaft, im ÖFB-Cup verlor man im Viertelfinale gegen den Wiener Sportclub auswärts 0:1.
1991/92 wurde Austria Salzburg Zweiter, man holte zwar mehr Punkte als der Meister Austria Wien, aber aufgrund der Punkteteilung nach den ersten 22 Spielen blieb den Salzburgern der erste Meistertitel versagt. Im ÖFB-Cup erreichte Heribert Weber mit Austria Salzburg wieder das Viertelfinale, wo man allerdings gegen Austria Wien klar mit 0:6 verlor.
1992/93 hatte Austria Salzburg 6 Runden vor Schluss 5 Punkte Vorsprung auf Austria Wien, schaffte es aber nicht den Vorsprung ins Ziel zu retten und wurde wieder Zweiter. Im ÖFB-Cup verlor Weber mit Salzburg wieder einmal gegen Austria Wien, diesmal 0:1 im Achtelfinale.
1993/94 war dann das grosse Jahr von Austria Salzburg, es wurde der erste Meistertitel in der Vereinsgeschichte geholt und im UEFA-Cup wurde das Finale erreicht, wo man ziemlich unglücklich gegen Inter Mailand verlor. Heribert Weber stand zum zweiten Mal in einem Europacup-Finale, das ist nur wenigen Österreichern gelungen. Im ÖFB-Cup schied Austria Salzburg zum dritten Mal hintereinander gegen Austria Wien aus, diesmal 1:2 im Achtelfinale.
Im Sommer 1994 beendete Heribert Weber seine aktive Karriere und wurde Trainer beim FC Puch in der 2. Liga. 1996 kehrte er zu Austria Salzburg zurück, diesmal als Trainer. Heribert Weber wurde in der Saison 1996/97 mit Salzburg Meister.
1998 wurde Weber RAPID-Trainer, er wurde mit RAPID zweimal 2. und einmal 3. in der Meisterschaft.
Daten
Fotos
Statistik
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