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In dieser Rubrik stellen wir euch ab sofort Monat für Monat einen in dem jeweiligen Monat geborenen Rapid Spieler vor,
der entweder mehr als 100 Pflichtspiele für Rapid bestritten hat, zumindest einmal Meister mit Rapid wurde oder aufgrund
besonderer Leistungen (etwa im Europacup) zu so einer Legende wurde. Neben den Daten zur Person gibt es auch noch
Fotos sowie eine umfangreiche Statistik zu sehen.
Rapid Legende des Monats Oktober 2003 war:
PETER PACULT geboren am 28.10.1959 in Wien
Peter Pacult begann seine Karriere beim Floridsdorfer AC. 1980/81 wechselte er in die Bundesliga zum Wiener Sportclub. Dort schoss er bereits im ersten Jahr in 16 Spielen 6 Tore. In der Meisterschaft erreichte der Sportclub 1980/81 den 8 .Platz und erreichte im ÖFB-Cup das Semifinale, wo man an Austria Salzburg scheiterte.
1981/82 traf Pacult in 34 Spielen 11 mal, der Wiener Sportclub wurde 7. in der Meisterschaft. Im Cup verlor man allerdings bereits in der 2. Runde in Eisenstadt.
1982/83 war Peter Pacult bereits der beste Torschütze beim Wiener Sportclub, er schoss in 26 Spielen 16 Tore. Der Sportclub wurde 11. in der Bundesliga. Im Cup verlor man wieder bereits in der 2. Runde, diesmal gegen Slovan/HAC. Peter Pacult debütierte am 13.10.1982 in der Nationalmannschaft beim EM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland, Österreich gewann 2:0.
1983/84 war Peter Pacult wieder bester Torschütze seines Vereins, er traf in 27 Spielen 14 mal. In der Meisterschaft belegte der Wiener Sportclub den 9. Rang, im Cup verlor man im Achtelfinale in Baden.
Im Sommer 1984 wechselte Peter Pacult zu RAPID. Bereits im ersten Jahr stand er mit RAPID im Europacupfinale der Cupsieger. Im Achtelfinale gegen Celtic Glasgow schoss er beim 3:1 Hinspielsieg in Wien das 1:0, beim Wiederholungsspiel in Manchester erzielte er den entscheidenden Treffer zum 1:0 Sieg. Auch beim 5:0 Sieg im Viertelfinale gegen Dynamo Dresden traf Pacult zweimal. In der Meisterschaft wurde RAPID 1984/85 Zweiter, dafür wurde der Cup gewonnen, im Finale wurde Austria Wien nach einem 3:3 im Elfmeterschiessen geschlagen, Peter Pacult konnte seinen Elfmeter verwandeln.
1985/86 wurde RAPID wieder 2. in der Meisterschaft, im Cup kam man wieder ins Finale, wo man diesmal gegen Austria Wien 4:6 in der Verlängerung verlor. Im Europacup konnte das Viertelfinale erreicht werden, wo man gegen Dynamo Kiew aber klar verlor.
Im Sommer 1986 wechselte Peter Pacult zum FC Tirol. Dort schoss er in 29 Spielen 21 Tore und wurde mit Tirol 3. in der Bundesliga. Im Cup stand Pacult mit Tirol im Finale, verlor dieses allerdings gegen RAPID. Im UEFA-Cup 1986/87 kam der FC Tirol bis ins Semifinale, wo man am IFK Göteborg scheiterte. Davor konnte der FC Tirol Standard Lüttich, Spartak Moskau und den AC Torino ausschalten.
1987/88 wurde Ernst Happel Trainer des FC Tirol. Aber im ersten Jahr war er noch nicht so erfolgreich, der FC Tirol wurde nur 6. in der Bundesliga (17 Punkte hinter Meister RAPID), Pacult schoss in 32 Spielen 11 Tore. Im Cup verlor Tirol im Finale gegen den Zweitligisten Kremser SC. Im Europacup der Cupsieger war bereits in der 1. Runde gegen Sporting Lissabon Endstation.
1988/89 lief es aber gleich viel besser, der FC Tirol wurde überlegen Meister, Peter Pacult schoss in 36 Spielen 26 Tore. Auch der Cup wurde gewonnen, im Finale wurde Admira/Wacker besiegt.
1989/90 konnte der FC Tirol den Meistertitel erfolgreich verteidigen, Pacult gelangen in 31 Spielen 18 Tore. Im Cup schied man allerdings im Viertelfinale gegen die Vienna aus. Im Europacup der Meister scheiterte man im Achtelfinale am Meister der UdSSR, Dnjepr Dnjeprpetrowsk.
1990/91 wurde der FC Tirol 2. in der Meisterschaft, Peter Pacult traf in 24 Spielen 13 mal. Im Cup verlor man im Achtelfinale daheim gegen Austria Salzburg mit 2:3. Aber die grösste Enttäuschung in dieser Saison erlebte der FC Tirol wohl in Madrid, dort verlor man im Achtelfinale des Europacups der Meister gegen Real Madrid mit 9:1, das Ehrentor für die Innsbrucker schoss Peter Pacult…
Im Winter 1992 löste Horst Hrubesch Ernst Happel als Trainer des FC Tirol ab, Happel übernahm die Österreichische Nationalmannschaft. Der FC Tirol wurde 1991/92 3. in der Meisterschaft, Peter Pacult schoss in 30 Spielen 16 Tore. Im Cup verlor Tirol im Viertelfinale gegen den GAK. Im UEFA-Cup wurde nach Siegen über Tromsö IL (Norwegen) und PAOK Saloniki das Achtelfinale erreicht, wo man allerdings gegen Liverpool deutlich verlor.
Im Sommer 1992 wechselte Peter Pacult zu VOEST Linz, man konnte sich allerdings nicht für die neue Zehnerliga qualifizieren und stieg in die 2. Liga ab. Im Cup kam man bis ins Viertelfinale, wo allerdings gegen den FC Tirol Endstation war.
Im Sommer 1993 wechselte Peter Pacult in die 2. Deutsche Bundesliga zu 1860 München. Die Mannschaft war gerade erst aus der 3. Liga aufgestiegen. Trotzdem gelang der Durchmarsch, 1860 München schaffte den Aufstieg in die Bundesliga. Peter Pacult schoss in 37 Spielen 18 Tore. Im DFB-Cup schied 1860 München in der 1. Runde gegen Dynamo Dresden aus.
1994/95 wurde 1860 München 14. in der Bundesliga und schaffte damit den Klassenerhalt. Peter Pacult erzielte in 16 Spielen 3 Tore. Im Cup kam 1860 München bis ins Achtelfinale, nach Siegen jeweils im Elfmeterschiessen gegen Sachsen Leipzig und Bayer Leverkusen (Pacult verwandelte bei beiden Spielen seinen Elfmeter) war gegen Schalke 04 Endstation.
Im Sommer 1995 wechselte Peter Pacult zu Austria Wien, während RAPID in dieser Saison Meister wurde, kamen die Violetten nur auf den 5. Platz. Auch im Cup kam man nicht weit, im Achtelfinale verlor Austria Wien daheim gegen Sturm Graz.
Nach seiner aktiven Karriere arbeitete Peter Pacult bei 1860 München im Trainerteam, zunächst trainierte er die Amateurmannschaft von 1860, später wurde er Co-Trainer von Werner Lorant. Im Oktober 2001 löste er Lorant als Trainer von 1860 München ab und blieb es bis März 2003.
Daten
Fotos
Statistik
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