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In dieser Rubrik stellen wir euch ab sofort Monat für Monat einen in dem jeweiligen Monat geborenen Rapid Spieler vor,
der entweder mehr als 100 Pflichtspiele für Rapid bestritten hat, zumindest einmal Meister mit Rapid wurde oder aufgrund
besonderer Leistungen (etwa im Europacup) zu so einer Legende wurde. Neben den Daten zur Person gibt es auch noch
Fotos sowie eine umfangreiche Statistik zu sehen.
Rapid Legende des Monats September 2003 war:
REINHARD KIENAST geboren am 2.9.1959 in Wien
Reinhard Kienast bestritt am 12.8.1978 mit 18 Jahren sein erstes Spiel für RAPID im Cup gegen Simmering, wo im Elfmeterschießen der Aufstieg in die nächste Runde gelang. RAPID kam im Cup 1978/79 bis ins Halbfinale, wo man gegen Wacker Innsbruck verlor. In der Meisterschaft wurde man 3. und im UEFA-Cup war in der ersten Runde gegen Hajduk Split (Kroatien) Endstation.
1979/80 belegte RAPID in der Meisterschaft den 5. Platz, im Cup scheiterte man bereits in der 2. Runde an VOEST Linz und auch im UEFA-Cup schied man wieder in der ersten Runde aus, diesmal gegen Diosgyör Miskolc (Ungarn).
1980/81 wurde RAPID in der Meisterschaft 3. und qualifizierte sich damit nach einer einjährigen Pause wieder für den Europacup. Im Cup verlor man im Viertelfinale gegen den GAK mit 0:1 in Graz.
1981/82 wurde Reinhard Kienast mit RAPID zum ersten Mal Meister. Im Cup schied man gegen Austria Wien im Achtelfinale aus, im UEFA-Cup wurden Videoton Szekesfehervar (Ungarn) und der PSV Eindhoven ausgeschaltet, ehe im Achtelfinale gegen Real Madrid Endstation war.
1982/83 konnte Kienast mit RAPID den Meistertitel verteidigen und gewann zusätzlich auch noch den Cup mit einem 5:0 Auswärtssieg gegen Wacker Innsbruck im Final-Rückspiel (Reinhard Kienast erzielte dabei das 2:0 in der 22. Minute). Im Europacup der Meister schied man gegen den polnischen Vertreter Widzew Lodz im Achtelfinale aus.
1983/84 belegte RAPID den 2. Platz in der Meisterschaft, konnte aber den Cupsieg wiederholen, im Finale wurde Austria Wien nach einer 1:3 Hinspielniederlage mit 2:0 im Rückspiel im Hanappi-Stadion geschlagen. Reinhard Kienast erzielte in der 24. Minute das entscheidende Tor zum 2:0. Im Europacup der Meister kam RAPID bis ins Viertelfinale, nachdem der Französische Meister FC Nantes und der Tschechische Meister Bohemians Prag ausgeschaltet wurden, scheiterte man am Schottischen Meister Dundee United.
1984/85 belegte man wieder den 2. Platz in der Meisterschaft, holte aber den 3. Cupsieg in Folge. Im Finale wurde Austria Wien nach einem 3:3 nach Verlängerung im Elfmeterschiessen geschlagen. Im Europacup der Cupsieger kam RAPID bis ins Finale nach Rotterdam, wo man gegen Everton F.C. mit 1:3 verlor. Reinhard Kienast spielte im Finale die vollen 90 Minuten.
1985/86 wurde RAPID wieder 2. in der Meisterschaft, im Cup erreichte man wieder das Finale gegen Austria Wien, wo man diesmal mit 4:6 nach Verlängerung verlor. Reinhard Kienast erzielte in diesem Spiel 2 Tore (2:1 in der 45. und 4:4 in der 101. Minute). Im Europacup der Cupsieger kam man bis ins Viertelfinale, wo man allerdings klar an Dynamo Kiew scheiterte.
1986/87 wurde RAPID wieder Meister, Reinhard Kienast erzielte im letzten Spiel gegen den Wiener Sportclub das entscheidende Tor zum 2:1 Sieg, der den Meistertitel bedeutete. Auch der Cup wurde in diesem Jahr gewonnen, im Finale wurde Wacker Innsbruck bezwungen (2:0 daheim und 2:2 auswärts). Im Europacup der Cupsieger schaltete man in der 1. Runde den FC Brügge aus, im Achtelfinale scheiterte RAPID allerdings an Lok Leipzig.
Am 29.10.1986 erzielte Reinhard Kienast beim Eröffnungsspiel des neuen Praterstadions 2 Tore im Länderspiel gegen Deutschland, das mit 4:1 gewonnen wurde.
1987/88 holte Reinhard Kienast seinen 4. und letzten Meistertitel mit RAPID. Im Cup war bereits im Achtelfinale gegen die Vienna Endstation, im Europacup der Meister wurde ebenfalls das Achtelfinale erreicht, in dem man gegen den PSV Eindhoven ausschied.
1988/89 wurde RAPID 4. in der Meisterschaft und schied im Cup bereits wieder im Achtelfinale aus, diesmal gegen Admira/Wacker mit 2:3 nach Verlängerung. Im Europacup der Meister scheiterte man in der ersten Runde am Türkischen Meister Galatasaray Istanbul.
1989/90 belegte RAPID den 3. Platz in der Meisterschaft, im Cup wurde das Finale erreicht, wo man gegen Austria Wien verlor. Im UEFA-Cup kam RAPID bis ins Achtelfinale, nachdem Aberdeen F.C. und FC Brügge geschlagen wurden, scheiterte man an RFC Lüttich.
1990/91 wurde RAPID 4. in der Meisterschaft, im Cup verlor man in Finale gegen Stockerau mit 1:2 (Reinhard Kienast war dabei nicht am Platz) und im UEFA-Cup verlor man in der ersten Runde gegen Inter Mailand erst in der Verlängerung.
1991/92 belegte RAPID den 5. Platz in der Meisterschaft. Im Cup verlor man bereits im Achtelfinale gegen FavAC mit 0:2 (Reinhard Kienast war bei dieser Blamage wieder nicht am Platz). Sein letztes Spiel für RAPID bestritt Reinhard Kienast am 30.5.1992 gegen Vorwärts Steyr, es wurde mit 4:3 im Hanappi-Stadion gewonnen.
Im Sommer 1992 wechselte Reinhard Kienast zum Zweitligisten FavAC, mit dem er immerhin das Mittlere Play-Off erreichte. Im Cup kam der FavAC immerhin ins Halbfinale, wo gegen RAPID Endstation war.
1993/94 war Reinhard Kienast als Co-Trainer für RAPID unter Trainer Herbert Baumgartner tätig.
Danach spielte er noch einige Saisonen in der Wiener Liga für den FavAC, wo er seine Karriere schließlich beendete.
Daten
Fotos
Statistik
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