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Hall Of Fame

In dieser Rubrik stellen wir euch ab sofort Monat für Monat einen in dem jeweiligen Monat geborenen Rapid Spieler vor, der entweder mehr als 100 Pflichtspiele für Rapid bestritten hat, zumindest einmal Meister mit Rapid wurde oder aufgrund besonderer Leistungen (etwa im Europacup) zu so einer Legende wurde. Neben den Daten zur Person gibt es auch noch Fotos sowie eine umfangreiche Statistik zu sehen.

 

Rapid Legende des Monats Juli 2003 war:

 
TRIFON IVANOV
 geboren am 27.7.1965 in Lipnitza (Bulgarien)
 

 

Trifon Ivanov begann seine Karriere bei Etar Tarnovo, wo er bereits mit 18 Jahren sein Debüt in der 1. Bulgarischen Liga gab. Dort spielte er bis 1989, dann wechselte er zu ZSKA Sofia, den Rekordmeister Bulgariens. Mit diesem Verein gewann Ivanov auf Anhieb das Double, ZSKA Sofia wurde Meistern und Cupsieger 1988/89.

1989/90 verteidigte Ivanov mit ZSKA den Meistertitel und erreichte im Europacup der Meister nach Siegen über Ruch Chorzow und Sparta Prag das Viertelfinale, wo gegen Olympique Marseille Endstation war. Im Bulgarischen Cup verlor ZSKA Sofia im Finale gegen FK Sliven mit 0:2.

1990/91 wurde ZSKA Sofia 2. in der Meisterschaft (Meister wurde übrigens der Ex-Klub von Ivanov, Etar Tarnovo), im Europacup der Meister war ZSKA gegen Bayern München im Achtelfinale chancenlos.

Im Sommer 1991 wechselte Trifon Ivanov in die 2. spanische Liga zu Betis Sevilla, die gerade aus der 1. Liga abgestiegen waren. In der Saison 1991/92 scheiterte Betis Sevilla in der Relegation um den Aufstieg in die 1. Liga an Deportivo La Coruna, 1992/93 kam man nicht einmal dorthin, Betis Sevilla gelang es erneut nicht in die 1. Liga aufzusteigen.

Im Sommer 1993 wechselte Trifon Ivanov in die Schweiz zu Xamax Neuchatel. In der Vorrunde wurde nur der 10. Platz erreicht, daher musste Xamax ins Mittlere-Play-Off, wo der Klassenerhalt schließlich doch noch gesichert werden konnte.

Bei der WM 1994 in den USA belegte Bulgarien sensationell den 4. Platz, Trifon Ivanov bestritt 6 von 7 Spielen, nur im Achtelfinale gegen Mexiko fehlte er wegen einer Gelbsperre.

1994/95 beendete Xamax Neuchatel die Vorrunde am 4. Platz und schaffte damit die Qualifikation fürs Meister-Play-Off. Trifon Ivanov wechselte allerdings im März 1995 zurück nach Bulgarien zu ZSKA Sofia. Ivanov soll dem damaligen Xamax-Trainer Gilbert Gress (2003 bei Sturm Graz) vor der gesamten Mannschaft gesagt haben, dass dieser keine Ahnung vom Fussball hätte.

In der Frühjahrssaison bestritt Ivanov noch 7 Spiele bei ZSKA Sofia, der Verein wurde am Ende nur 5. in der bulgarischen Liga 1994/95 und Ivanov wechselte im Sommer 1995 zu RAPID.

1995/96 wurde er mit RAPID Meister und erreichte im Europacup der Cupsieger das Finale in Brüssel, das gegen Paris SG mit 0:1 verloren wurde, Ivanov war bei allen Spielen im Europacup mit dabei.

Bei der EM 1996 in England schied Bulgarien in der Vorrunde aus, man belegte in der Gruppe 2 hinter Frankreich und Spanien aber noch vor Rumänien den 3. Platz.

1996/97 reichte es noch zum 2. Platz in der Meisterschaft und zur Qualifikation in die Champions-League, für Trifon Ivanov war es allerdings das letzte Jahr bei RAPID.

In der Saison 1997/98 ereignete sich dann das dunkelste Kapitel in der Biographie Trifon Ivanovs, er wechselte zu Austria Wien, wo er aber nur bis zum März 1998 blieb. Er bestritt dort 11 Spiele und ging danach wieder einmal zurück nach Bulgarien zu ZSKA Sofia, wo er den 3. Platz in der Meisterschaft erreichte. Im Cupfinale unterlag ZSKA dem Lokalrivalen Lewski klar mit 0:5.

Bei der WM 1998 in Frankreich schied Bulgarien in der Vorrunde aus, man belegte nur den letzten Platz in der Vorrundengruppe hinter Nigeria, Paraguay und Spanien.

Nach der WM spielte Ivanov noch bis 2001 in der Regionalliga beim FAC.

 

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