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Wir lieben Rapid Wien,
ganz tief im Herzen drin,
ob auswärts, ob daheim,
wir werden für dich schrei'n.
Nichts anderes als eine Kombination der Liedzeilen eines neuen Schlachtgesangs des grün-weissen Anhangs
drücken die Faszination Rapid besser aus. Und auch wenn manche von uns schon am Dreißiger nagen und
einige wie 200 ausschauen, die Amstel Buam sind nicht umzubringen und somit in der 5. vollständigen
Saison als Fanclub immer noch überall dabei, genauso fett und immer mit einem lockeren Spruch auf
den Lippen präsenter wie eh und je.
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Jetzt ist es wirklich offiziell: Rapid ist österreichischer Fußballmeister!!!
Anläßlich des 272. Wiener Derbys zwischen Rapid und Austria überreichte Magna-Boss
und Austria-Mäzen Frank Stronach in seiner Rolle als Ligapräsident den begehrten Meisterteller an
unseren Kapitän Steffen Hofmann. Nach dem Spiel stürmten Zigtausende Rapid-Fans auf das
Spielfeld, um gemeinsam mit der Mannschaft die Überreichung der Trophäe zu feiern.
Begonnen hatte an diesem Tag schon alles um 9:00, als sich 5 Amstel-Buam von Krems
aus auf den Weg Richtung Prater machten. Erstes Ziel war das Schweizerhaus, wo man um 10:30
noch ganz bequem einen Platz ergatterte. Doch in den nächsten Stunden sollte sich das Lokal randvoll
füllen, 90% davon Rapidler. Auch das Amstel-Girl Gabi trafen wir dort, dazu kamen dann noch
"I bin vum Vortag nu so zua" il numero due sowie Michl aus Tirol. Auch donkassier samt Anhang war
irgendwo im Schweizerhaus, den Rest der Amstel-Horde trafen wir dann im Stadion.
Ins Ernst-Happel-Stadion waren an diesem Tag an die 47.000 Fans gekommen, nur einige
wenige Tausend davon im Austria-Sektor F, der Rest der Arena erblühte in Grün-Weiss!!!
Im Vergleich zum Salzburg-Match sahen wir diesmal wieder eine toll agierende Rapid-Elf,
die zu Beginn des Spieles mit den neuen quergestreiften Dressen für viel Druck und Chancen sorgte.
Doch der Ball wollte nicht in den Kasten von Austria-Goalie Didulica, der in der zweiten Hälfte noch für
Er- und Aufregung unter den Rapid-Fans sorgte - doch dazu später. Die grün-weisse Anfangseuphorie wurde
leider jäh durch das 19. Saisontor von Sigurd Rushfeldt gestoppt, der damit zum 5. Mal in den letzten
5 Derbys das Rapid-Tor traf. Mit dem Ergebnis von 0:1 ging es dann auch in die Pause.
Zu Beginn der zweiten Spielhälfte kam es dann zur ersten Aufregung rund
um Joey Didulica. Dieser nämlich nahm einen am Tor angebundenen Rapid-Schal ab und warf ihn weg, was
einen Rapid-Fan mit Presseberechtigung angeblich dazu veranlasste, den Austria-Goalie zu bespucken.
Recht geschieht ihm!!! Doch es sollte nicht nur dabei bleiben. Der Austrialien-Kroate provozierte die Fans sowie
die Rapid-Spieler durch versteckte Stöße und Rempler. Und dann die 79. Minute: Axel Lawaree will einen
Ausschuss von Helge Payer per Kopf annehmen und wird von Didulica per "Kung-Fu-Sprung" gelegt. Das Resultat:
Nasenbeinbruch und verschwollenes Auge beim belgischen Stürmer, Didulica erhält zu Recht die Rote Karte und
8 Spiele Sperre (es war ja nicht erst das erste Mal, dass der Austria-Golie auszuckte!). Aber auch gegen
10 Austrianer war leider nichts mehr zu holen, der Pausenstand von 0:1 war auch gleichzeitig der Endstand.
Aber was soll's: Der Meisterteller ist in Hütteldorf!!!
(el secretario)
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