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Wir lieben Rapid Wien,
ganz tief im Herzen drin,
ob auswärts, ob daheim,
wir werden für dich schrei'n.
Nichts anderes als eine Kombination der Liedzeilen eines neuen Schlachtgesangs des grün-weissen Anhangs
drücken die Faszination Rapid besser aus. Und auch wenn manche von uns schon am Dreißiger nagen und
einige wie 200 ausschauen, die Amstel Buam sind nicht umzubringen und somit in der 5. vollständigen
Saison als Fanclub immer noch überall dabei, genauso fett und immer mit einem lockeren Spruch auf
den Lippen präsenter wie eh und je.
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Aufgrund der zahlreichen Absagen sollte uns das erste Spiel von Rapid im Frühjahr gerade zum Erzrivalen
aus Favoriten auf den verhassten Horr-Platz führen. Sonnig war es ja, aber auf dem Baugerüst wehte ein
ziemlich starker Wind, und aufgrund der Plusgrade war der Boden rund um diese "Tribüne" sehr aufgeweicht -
Schuhwerk und Kleidung wurden da ziemlich beansprucht. Das Spielfeld selbst war gar nicht einmal so
schlimm zu bespielen, richtig schlimm es war aber, was die beiden Mannschaften unten auf dem "Rasen" zeigten.
"Not gegen Elend", so das geflügelte Wort, das man in so einem Fall gerne anbringt, ist noch zu harmlos.
Somit war auch die Stimmung auf den Rängen des Gästesektors unter aller Kritik. Und als dann die
Unaussprechlichen noch das 1:0 erzielten (Rushfeldt nach Abwehrfehler durch Martin Hiden), war es ganz vorbei.
Dass das ganze bereits in der 8. Minute passierte, sollte vielleicht noch etwas Hoffnung geben, doch noch den
Ausgleich zu schaffen.
Doch am Ende musste sogar der ärgste Optimist erkennen, dass am heutigen Spieltag nichts mehr zu holen war.
Leider war unsere Mannschaft zu harmlos und unbeweglich, weshalb man einerseits mit dem 0:1 sogar noch zufrieden sein muss -
die Austria kam noch zu einigen sehr guten Chancen, scheiterte aber an der eigenen Unfähigkeit oder am
überragenden Helge Payer. Andererseits wurde uns aber auch ein klarer Elfmeter aberkannt, aber wie heisst
es doch so schön: "Das ist Fussball!".
(el secretario)
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