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Wir lieben Rapid Wien,
ganz tief im Herzen drin,
ob auswärts, ob daheim,
wir werden für dich schrei'n.
Nichts anderes als eine Kombination der Liedzeilen eines neuen Schlachtgesangs des grün-weissen Anhangs
drücken die Faszination Rapid besser aus. Und auch wenn manche von uns schon am Dreißiger nagen und
einige wie 200 ausschauen, die Amstel Buam sind nicht umzubringen und somit in der 5. vollständigen
Saison als Fanclub immer noch überall dabei, genauso fett und immer mit einem lockeren Spruch auf
den Lippen präsenter wie eh und je.
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Am möglicherweise letzten sommerlichen Tag des Jahres zog es die Buam in der Konstellation
4:2:1 in drei Etappen zu den Mostschädln nach Oberösterreich. Mit Mostschädln wären wir
eigentlich schon mitten im Thema, aber alles der Reihe nach. Die großen Vier machten sich
bereits zu Mittag auf nach Hörsching, um bei Hans, einem sehr guten Freund von donkassier
Rast zu machen, zu grillen, zu trinken, zu grillen, zu trinken, sehr viel zu trinken.
Bereits bei der Tankstelle in Melk wurden die ersten Biere gekippt bzw. weitere für die
Fahrt eingekühlt. Der Weg nach Hörsching wurde von donkassier auch ohne die Hilfe von
el secretarios GPS-Gerät gefunden - gute Vorbereitung ist alles.
Bei Hans und seiner Freundin Sigrid wurden dann zur Begrüßung schon die nächsten Biere gekippt,
bis der Weber-Kugelgrill einsatzbereit war. Grundsätzlich machten die Buam ihrem Ruf als
Futter- und Alkoholvernichter alle Ehre, was auch immer an Ess- bzw. Trinkbarem auf den
Tisch kam, wurde umgehend vertilgt bzw. runtergekippt. Von 14.00 bis 18.30 Uhr wurden
also Steaks und Würstchen gegessen, Bier getrunken, dazwischen der Magen mit Caipirinha
und Bacardi Cola beruhigt, um gegen Ende noch mehr Würstchen essen zu können.
"De Käsekrainer hätt i bitte gern mit ana dunklen Krustn, dass da Kas gscheit aussaspritzt."
Die Würstchen am Schluß waren wirklich auf Bergarbeiter-Art, im Kohlemantel, die
Krebsforschung wird sich über ein paar neue menschliche Studienobjekte sicher freuen.
El secretario war am Ende - noch vor Spielbeginn! - schon so was von "bumnailto"
(Amstel-Englisch für "bummnoglzua"), kein Wunder nach den Unmengen an Bier und dem
Besäufnis des Vorabends, da wurde sogar das Telefonieren zum erheiternden Erlebnis für
die anderen. Leider rückte die Alkbottle die Kamera nicht heraus, so können wir leider
nicht mit eindeutigem Videomaterial aufwarten, um die Szenen zu belegen. Schweren Herzens,
Magens und die Leber nicht zu vergessen mussten wir dann leider Abschied nehmen -
ein herzliches Dankeschön an unsere beiden Gastgeber!!!
Ansonsten: woa leicht a Match? Schiri Mostböck - Mostplutza - Mostschädl mit einer
Katastrophenleistung, anscheinend wird ein Foul für Rapid (Schicklgruber senste
Ivanschitz dunkelrot um) nur noch dann gegeben, wenn einer unserer Spieler mit einer
MP-Salve umgemäht wird. So war es nicht verwunderlich, dass nach dem "Eigentor" von
Feldhofer ("Der Ferdl hot de Ballettschuach an, des gibts jo net, a so a Fehler!")
und dem sehenswerten Ausgleich durch Kincl samt den folgenden Großchancen durch Kincl
und Dosek knapp vor Ende das 2:1 für die Hinterwäldler aus dem Waldstadion fiel/fallen
musste. Hatte da ein großer Onkel seine Dollar-strotzenden Finger im Spiel (wie auch
bei der Nachspielzeit am Verteilerkreis)? Wir können nur spekulieren und fordern wieder
einmal gebetsmühlenartig: Video-Challenge nach Vorbild der NFL, um ein für alle Mal mit
diesen seltsamen Fehlentscheidungen Schluss zu machen!
(donkassier)
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