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Anfahrt, Stimmung im Stadion, Choreographien, Abend- und Nachtaktivitäten
bei den Heim- und Auswärtsspielen. Hier gibt es Bilder und Texte von den Dingen,
die wir vor, während und vor allem nach den Spielen so erleben.
Denn es heisst nicht umsonst: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel."
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Das stärkste Mitglied der Amstel-Buam betätigte sich
als Prophet, als er den Admiral-Sportwetten-Mädels in
ihren knallgelben Leibchen das Ergebnis gegen die
BSE-Bauern vorhersagte: "Oiso, zwa Tore für Ried, und
drei für uns." Glatze Kauz, der Mann, der laut
internen Rapid-Quellen ein "psychisches Problem hat,
für Rapid zu spielen" - darum ist er jetzt auch im
BSE-Land, trifft nach einer Minute in Payers Kasten,
man könnte meinen, das Spiel sei gelaufen.
Unerklärlicherweise fällt postwendend der Ausgleich,
die Rapid spielt teilweise grossartig, kombiniert
gefällig, lässt Ball und Gegner laufen, vor allem
Hoffmann und auch Ivanschitz können sogar den einen
oder anderen Gegner im Dribbling überspielen. Kurz: es
ist ein Wahnsinn, was der Betrachter an Spielkultur
beobachten kann.
Mit dem Pausenpfiff das 2:1 (2 Kopftore in einer
Halbzeit, in der ganzen bisherigen ist kein einziges
Kopftor gefallen), gleich nach der Pause das 3:1 nach
schwerem Laimer-Schnitzer ("Wir wissen, wo dei Oida
hackelt!" "I hau da in Oarsch aus, Laimer du
Gfrastsackl!"). Die Bauern konnten sich nur durch
teils schwere Fouls helfen, der Schiri war
diesbezüglich schwach, bei einer Radovic-Attacke von
hinten, nachdem Hoffmann bereits drei (!!!) Rieder
ausgespielt hatte, hätte es Rot geben müssen.
Unser stärkstes Mitglied hatte ob eines befürchteten
Badekicks statt Schuhen seine Hausschlapfen an, das
einzige mit Freibad-Niveau war aber nur die
Chancenauswertung, nicht zuletzt, weil nach vorne nach
wie vor zu langsam gespielt wird (Ausnahmen waren vor
allem die Szenen zum 1:1 und 2:1). Als Wagner völlig
alleine vor Oraze verstolpert, hatte Il Numero Due die
Schreckensvision, dass "wir uns no so deppert spühn,
dass die Bauern des 3:3 mochn werdn." So wars dann
doch nicht, aber nach dem Freistoss zum 2:3 wurde es
nochmal spannend, vor allem, weil Sobotzik nach
Ivanschitz- Stanglpass am Ball vorbeirutschte.
Der Biervernichterrekord wurde von den 8 Buam mit 19
Bechern nur knapp verfehlt, macht aber nichts, es war
ein alles in allem unterhaltsames Spiel mit einem
verdienten Sieger, auch wenn man mindestens 6 Tore
machen muss. Der Präsident wird es nicht gerne hören
("Amoi no und i wirg di wi da Homer in Bart
Simpson!"), aber es könnte bei dieser grausamen Saison
doch noch ein Europacupplatz rausschauen.
(donkassier)
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