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Alles begann an einem relativ angenehmen und schönen Herbsttag. 6 Amstel-Buam setzten sich
Richtung Ried in Bewegung, einige Male musste man bei den Raststellen Zwischenstopp machen,
entweder zum Bier holen oder zum Wasser lassen. Meist beides auf einmal. Irgendwann trafen
wir auch die Ultras, die diesmal nur 15 Leute im Bus waren. Gekommen waren trotzdem (und
trotz des Tabellenplatz) viele, die meisten wahrscheinlich aus der Gegend.
Nächster Halt war nach dem Kartenkauf der Rieder Wirt, wo wir wieder auf die Ultras aber
auch auf zahlreiche andere Rapidler stiessen. Schnell noch ein paar
"kleine" Biere getrunken, dann gings auf ins Stadion.
Anfangs wars wirklich herrlich. Sonnenschein und blauer Himmel. Der Rapid-Charly kam
mit seiner standesgemäßen Ausrüstung. Zu diesem Zeitpunkt war die Welt noch relativ
in Ordnung.
Dafür kam's nachher umso schlimmer. 28. Minute: Lagonikakis und der Rest der Abwehr lässt
Angerschmid sträflich allein. Der schiesst volley das 1:0. Pause. Im Rieder Stadion
fällt auf einmal Nebel ein. Der Herrgott, falls es einen gibt, muss ein Rapidler sein.
Doch Schiedsrichter Mostböck widersetzt sich der göttlichen Fügung und pfeift das weit
über der Irregularität stehende Spiel nicht ab. Und es kommt noch ärger. Irgendwo im
Rieder Nebel schiesst angeblich ein Rieder das 2:0. Wir konnten es leider nicht sehen.
Nur den Torjubel derer, die's anscheinend geshen haben. Unser Torman Payer glauben
wir auch nicht, wundern würde es uns, wenn er bis zum anderen
Tor gesehen hat. Somit's ist's auch kein Wunder, dass das einen auf die Palme bzw.
den Zaun bringt.
Sei's wie's sei. Sind wir Niederlagen jetzt nicht schon gewöhnt? Nein, soweit darf es nicht
kommen. Lebnen muss man allerdings damit momentan sehr oft. Ablenkung erfuhren wir dann allerdings
in Linz in der Nachtschicht. Herrliche Aussichten waren das dort, Hasen weit und breit,
die Hasenjagd konnte beginnen. So ging also ein wirklich Besorgnis erregender Fussballabend
dennoch vergnüglich zu Ende. ;-))
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