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Anfahrt, Stimmung im Stadion, Choreographien, Abend- und Nachtaktivitäten
bei den Heim- und Auswärtsspielen. Hier gibt es Bilder und Texte von den Dingen,
die wir vor, während und vor allem nach den Spielen so erleben.
Denn es heisst nicht umsonst: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel."
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Neuer Rekord der Amstel-Buam beim Derby gegen die Mayrlebs vom
Verteilerkreis: 12 Mann hoch (!!!) war unsere Abordnung stark,
so viele wie noch nie. Das schlug sich auch im Bierkonsum nieder,
am Ende zählte man 26 (!!!) Becher, aber da haben wir ein paar verwaiste
Krügerl auch mitgehen lassen, zum Wohle der Vereinskassa.
Zum Sportlichen: der Andrang war gut (15.200), die Stimmung war großartig,
vor Beginn wurde das neue Riesentransparent (reicht fast über die gesamte West)
dem Live-Publikum vor den Fernsehern präsentiert (Kostenpunkt rund ats
220.000,--, wurde von Aktionen der Fanklubs, also auch von den Amstel-Buam,
finanziert). Die Rapid war überlegen, ein Tor von Wallner zur Führung
wurde wegen Abseits nicht gegeben. Dann aus der ersten guten Aktion der
Violetten die Führung durch "Bubi" Linz (O-Ton: "Ziag da amoi a neiche
Windl an, du Hosnscheisser!"). Der Ausgleich nach der Pause war verdient,
das Unentschieden geht in Ordnung, obwohl die Rapid mehr vom Spiel
hatte. Nach vorne klappte es generell noch nicht nach Wunsch.
Erwähnenswert noch Schiri "die Halbglatze" Plautz mit einer schwachen
Leistung, wofür er von unserem Kufsteiner mit "Du scheiß
Tiroler!" bedacht wurde. Er konnte sich in keiner Phase Respekt
verschaffen, ahndete ein schweres Foul von Herzog ebenso wenig
wie eine Tätlichkeit von Michael Wagner, der auch sonst mehr
durch seine leichten Umfaller und kleinen Gehässigkeiten auffiel
als durch spielerische Linie (O-Ton: "Deppat umfalln kaunnst
im Bett, Wagner!").
Der Verteilerkreisler mit der Nummer 16 wurde von den Ultras mit Judas-Rufen
und Pfiffen in Empfang genommen, außerdem wurden teilweise
fragwürdige Transparente (Vergleich mit Bin Laden) gezeigt. Über
solche Aktionen mag man geteilter Meinung sein, eine bestimmte
moralische Grenze sollte nach Meinung der Amstels aber nicht überschritten
werden, das war hier für uns eindeutig der Fall.
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