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Wegen ein bischen Regen in Favoriten, dass den Horr-Platz unbespielbar machte, musste
diese Partie von Schiedsrichter Fritz Stuchlik abgesagt werden.
Bereits am 19. Mai 1991 beim 186. Derby war dies der Fall, und wie damals könnte
auch heuer knapp 2 Wochen später das Spiel nachgetragen werden. Voraussichtlicher
Termin ist der 24. oder 23. April 2002.
Jetzt aber zur Vorgeschichte: Gemeinsamer Treffpunkt war die U-Bahnstation
Stephansplatz, wo sich einige Hundert Grün-Weisse pünktlich um 13:00 einfanden. Danach ging's
gemeinsam mit der U1 Richtung Reumannplatz, von wo aus man entlang der Favoriten Strasse
zum Verteilerkreis und anschliessend zum Horr-Platz marschierte.
Dort kauften sich die, die noch keine Karten hatten, eine solche. Und etwas später
fuhr dann auch schon der Schiedsrichter dieser Begegnung Fritz Stuchlick mit seinem Wagen
vor und in den Horr-Platz hinein (die faule Sau). Und einige Minuten später stand es auch
schon fest, das Spiel war wegen dem durch den andauernden Regen stark in Mitleidenschaft
gezogenen Platzes (dieser Platz ist für den Stronach-Millionenklub eigentlich ein Skandal)
abgesagt.
In der Zwischenzeit sind auch einige Judasse (u.a. Michi Wagner, Martin Hiden und vor allem
aber Krystof R.) zum Platz gekommen. Und das ist auch eigentlich der nächste violette Skandal.
Der Eingang für die Austria-Spieler ist nämlich genau beim Eingang des Gäste-Fansektor.
Da darf man sich eigentlich nicht wundern, wenn es hier eventuell zu Ausschreitungen kommt.
Aber dementsprechend stark war dann auch die Polizei-Präsenz (diese präpotenten A**löcher).
Nachdem nun aber kein Spiel stattfand, begaben sich die
angereisten Rapid-Fans durchaus verärgert aber dennoch mit umso mehr Stimmung
wieder Richtung Verteilerkreis, Favoriten Strasse und Reumann Platz
zur U1, wo der Rückweg zum Stephansplatz angetreten wurde. Und was sich da abspielte, dass
hat man einfach miterleben müssen. So etwas hat ganz Fussball-Österreich noch nicht gesehen.
Es wurde nämlich gesungen und gefeiert, wie wenn Rapid dieses Derby gewonnen hätte.
Einfach genial, absolut cool. Wer nicht dabei war, ist selbst schuld. Unbeschreiblich!
Da wurden sämtliche Anti-Viola Gesänge und Sprüche, die die Rapid Fangemeinschaft kennt,
losgelassen, wann immer einer der scheinbar noch immer ahnungslosen und absolut
vertrottelten Austria-Fans gesichtet wurden. Das alles unter starkem Polizeischutz, denn
sonst wäre es sicherlich zu einigen Ausschreitungen gekommen. So ging aber alles relativ
harmlos zu Ende. Am Schluss trafen sich noch einmal alle mitgereisten Fans zu einem genialen
Foto am Stephansplatz, wo sich die Versammlung dann auflöste.
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