GRÜN-WEISS-AMSTEL On Tour
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Anfahrt, Stimmung im Stadion, Choreographien, Abend- und Nachtaktivitäten bei den Heim- und Auswärtsspielen. Hier gibt es Bilder und Texte von den Dingen, die wir vor, während und vor allem nach den Spielen so erleben. Denn es heisst nicht umsonst: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel."
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Sturm - Rapid (17.04.2001, ÖFB-Cup) |
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Begonnen hat an diesem Tag alles am Treffpunkt NBA beim Hackinger Steg, wo sich die Herrn Obmänner (aus Krems bzw. Hadersdorf kommend) und der Schriftführer einfanden. Weiter gings mit einer Fastirrfahrt Richtung Autobahn, wobei die Route nicht über Grünbergstrasse und Altmannsdorferstrasse sondern querfeldein über Brunn eingeschlagen wurde, um dem angekündigten Verkehrsinfarkt auszuweichen. Und dank der Navigationskünste von Herrn Franz A. und Herrn Magister C. klappte das auch ganz ausgezeichnet (der Fahrer allein hätt des nie gschafft *LOL*). |
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War die Fahrt auf der Südautobahn überhaupt kein Problem, staunten wir nicht schlecht, als sich vor dem Schwarzenegger Stadion ein Verkehrschaos schlechthin darbot. Wahnsinnige steirische Antiautofahrer sowie von den Herrn in Schwarz bzw. Grün derartig ungünstig geschaltene Ampel führten zu diesem Fiasko. Da half alles nichts, es musste El Presidente höchstpersönlich aus dem Auto springen und sich um Karten anstellen, während Obmann Stellvertreter und der Herr Sekretär einen geeigneten Parkplatz suchten. Beide Vorhaben stellten sich als weitere Stolpersteine dar. Mussten die einen rundenlang um die Häuser kurven, um endlich irgendwo in der steirischen Prärie einen Parkplatz zu finden, erging es dem anderen nicht viel besser. |
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Eingezwängt zwischen mindestens Hunderttausenden Schwarweissschalträgern musste der arme Herr Präsident augfrund des Fehlens einer Gästekasse zumindest stundenlang auf die dann zusätzlich nicht gerade Präsenzdiener- und überhaupt freundlichen Eintrittskarten warten: "Jahre wird des dauern bei den kropfatn Trottln". Nun, da endlich alle Hürden bravorös genommen wurden, kamen die Amstel-Buam so wie Hunderte andere auch erst 10 Minuten nach Anpfiff ins Stadion. Vielen Dank Herr K (da Wompate mit da Zigarrn)!!! Ihm würde ja eigentlich fast schon ein Mayrleb der Runde XXXL-Spezial gebühren. Aber wir wollen ja nun mal nicht nachtragend sein. Nein, nein, überhaupt nicht!!! |
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Denn ansonsten ist ja das Schwarzenegger Stadion ein wahres Schmuckkastl. Besonders der Gästesektor ist dem Herrn Architekten äußerst genial gelungen. Weil wo gibts des, dass man mit 1000 Fans und noch einmal 1000 Polizisten in einen Sektor eingesperrt wird, wobei da nur 2 Pissoirs und eine Toilette vorhanden sind? Was ja aber eh überhaupt kein Problem is, weil Bier gibts eh nur alle heiligen Zeiten. Schönen Gruss übrigens an dieser Stelle an den armen Bierverkäufer, der mit einem Achtertragerl Bier quasi kontinierlich zwischen Sektor und Bierzapfanlage hin- und herschurln musste!
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Jetzt aber zum eigentlichen Geschehen an diesem Abend: 11. Minute: Kaum im Stadion angelangt, holte sich der Herr Schriftführer einmal gemütlich ein Bier nach all den Strapazen, als es plötzlich 1:0 für die Grazer stand. Rapid gab nicht auf und Saler erzielte alsbald den Ausgleich. Dann eine nur schwer nachzuvollziehende Entscheidung des Schiedsrichters bei einer Schwalbe eines Steirers, worauf der Herr in Schwarz Elfmeter pfiff. "Da muss wohl eine höhere Macht im Spiel sein", dachte sich da unser Präsident (siehe Foto!). |
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Und Rapid zeigte endlich wieder einmal Moral und Kampfgeist; abermals erzielte ein Ex-Steirer, der an diesem Tag großartig aufspielende Rekrut Wallner (ET 01/2001), den Ausgleich. Das Elfmeterschiessen entwickelte sich dann zum Krimi, wobei Wallner leider vom Glück verlassen wurde und seinen Elfmeter leider verpatzte. Doch abermals fighteten sich die Grünen zurück, Ladi Maier, ohne dem wir wahrscheinlich nicht dort stehen würden, wo wir momentan (noch) sind, hält und Rapid gewinnt 6:5. |
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A so a Triumph. A Wahnsinn. Fost so wie in Manchester, oder nu erga. So ein Sieg muss natürlich gebührend gefeiert werden, weshalb sich die 3 Amstel-Buam in Richtung Innenstadt in Bewegung setzten und abermals dank dem Orientierungssinn der beiden Beifahrer genial zum Ziel, dem berühmten Bermudadreieck, fanden, wo man bei Bier und Caipirinha bis zum Abwinken den Aufstieg ins Halbfinale begoss. 02:18, die Stadt ist leer, aber Grün-Weiss-Amstel ist noch immer da. Und da machts auch nix, dass der Herr Schriftführer nach 2 Stunden Autofahrt und 2 Stunden Schlaf um 06:00 wieder Tagwache hat. Das macht unseren Fanclub auch so besonders.
Wo Ultras und Co bereits in den Betten liegen, sind die Amstel-Buam noch immer
vor Ort live on Tour. |
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On Tour-Archiv |
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